Meine erste Tarte: Zitronen-Tarte mit Baiser-Tupfen

Ja, mit der Zitronen-Tarte hat mein Sommer der Tartes angefangen und wie ich meine erste Tarte hergestellt habe, möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Im Eifer des Back-Gefechts

habe ich allerdings etwas vergessen, Fotos zu machen. Erst als die Freude über das gelungene Ergebnis groß war, fiel mir ein, dass eine Dokumentation hilfreich wäre 😉 Daher gibt es diesmal hier nicht ganz so viel zu begucken. Ich verspreche, dass ich zukünftig auch daran denke, zwischendurch mal ein Foto zu knipsen.

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Nun aber los – ihr möchtet bestimmt wissen, wie ich diese tolle Zitronen-Tarte gebacken habe.
Den Mürbeteig-Boden habe ich nach einem Rezept von Aurélie Bastian gebacken. Ich fand es einfach so sympathisch, dass sie empfiehlt den Teig mit weicher Butter herzustellen. Ich war bisher nie ein Fan von Mürbeteig, weil ich mich immer gefragt habe, wie man die kalte Butter (die ja in den meisten Rezepten verwendet wird…) vernünftig und ohne zu viel kneten mit den übrigen Zutaten verbinden soll. Damit ist mit diesem Rezept erstmal Schluss 🙂
Das Rezept für die Tarte-Füllung habe ich bei Vanessa von eatbakelove gefunden inklusive einer gut nachvollziehbaren Anleitung.
Beides zusammen war ein prima Start in die Tarte-Bäckerei!

Zitronen-Tarte mit Baiser-Tupfen

Mürbeteig
250g Weizenmehl
125g zimmerwarme Butter
60g Zucker
1 Ei (Größe M)
etwas Vanillemark
Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zitronen-Füllung
4 Zitronen
1 geh. EL Speisestärke
1/2 TL Backpulver
150 g Zucker
3 Eier

Baiser-Tupfen
2 Eiweiße
100 g Zucker

Und so gehts:

1. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Bereite Deine Tarte-Form vor. Ich habe eine Keramikform verwendet und sie gut eingefettet. Aber natürlich kannst Du auch andere Tarteformen oder eine Springform verwenden.
2. Verknete alle Zutaten für den Mürbeteig zu einem glatten Teig. Diesen rollst Du auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Achte darauf, dass der Teig nicht zu dick ist, ca. 5mm hat sich bei mir bewährt. Dann reisst er nicht so schnell ein, wenn man ihn in die Form bringt und gleichzeitig ist er am Ende nicht zu dick. Nun bringst Du den Teig in Deine vorbereitete Form. Es kann helfen, den Teig über das Nudelholz aufzurollen und dann über der Form wieder abzurollen. Und dann alles richten und in Ordnung bringen und überstehenden Teig abschneiden. (Falls Du eine Springform verwendest solltest Du den Teig nicht über die gesamte Höhe des Rands legen. Eine Tarte ist normalerweise eher flach!) Lege dann Backpapier auf den Teig und fülle die Hülsenfrüchte zum Blindbacken darauf. Backe den Boden für 10 Minuten, entferne dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier und backe den Boden nochmal für ca. 10 Minuten. Achte darauf, dass der Boden nicht zu dunkel wird, ggf. einfach etwas früher aus dem Ofen nehmen.
3. Zum geht es an die Zubereitung der Zitronen-Füllung: Reib von 2 der Zitronen die Schale ab (auf jeden Fall unbehandelte Zitronen verwenden und vorher heiß abwaschen und abtrocknen). Dann die Zitronen auspressen und 225 ml Saft abmessen. Schale, Saft, Zucker, Speisestärke und Backpulver in einem Topf schwach erhitzen. Dann die Eier schaumig schlagen und zur Zitronenmasse geben. Unter Rühren erhitzen (nicht kochen!) bis die Masse andickt. Kurz abkühlen lassen, auf den Mürbeteigboden streichen und die Tarte nochmal weitere 15 Minuten backen. Dann die Tarte vollständig abkühlen lassen – hier ist Geduld entscheidend.
4. Für die Baiser-Tupfen die Eiweiße steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel geben und ganz nach Belieben auf die Tarte spritzen. Falls Du keinen Spritzbeutel hast, kannst Du den Eischnee auch auf der Zitronen-Füllung geben und gleichmäßig verteilen. Hübsch sieht es dann aus, wenn Du kleine Spitzen ziehst. Dann die Tarte in den vorgeheizten Ofen schieben und unter dem Grill bei ca. 200°C kurz backen. Dabei am Besten die Ganze Zeit ein Auge darauf haben, damit es nicht verbrennt. Richtig ist es, wenn die Spitzen etwas gebräunt sind.
5. Tarte abkühlen lassen und dann: Lasst es Euch schmecken!

Und währenddessen könnt ihr Euch schon mal auf den nächsten Beitrag freuen: Ich werde einen Klassiker der Tartes zubereiten und Euch berichten.

Auf die nächste Ta(r)t(e)!
Bis bald,
Eure Anneke

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2 Gedanken zu “Meine erste Tarte: Zitronen-Tarte mit Baiser-Tupfen

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